Musik und Sprache

Die Hörtrainingmethode nach Johansen ist ein auf Musik basierendes Hörtraining. Auch die Hörverarbeitung und -wahrnehmung für Sprache kann durch das Hören von speziell komponierter, harmonischer Musik stimuliert, trainiert und verbessert werden, wobei die Beziehung sprachlicher und musikalischer Syntax als Grundlage dient. Einige Artikel zu Studien- und Forschungsarbeiten mit weiteren Literaturangaben haben wir für Sie zusammengefasst:  Lesen Sie hier weiter über Musik und Sprache.....

Sprechtraining im Babyhirn

"Wenn ein Kleinkind sein erstes Wort spricht, ist dies für Eltern ein ganz besonderer Moment. Denn ihr bis dahin nur brabbelnder Nachwuchs beginnt nun, eines unserer wichtigsten Kommunikationsmittel zu meistern: die Sprache. Ein Experiment von US-Forschern liefert nun einen ganz neuen Einblick in das, was schon vor dem ersten Wort im Gehirn des Babys vor sich geht. Es zeigt, dass sich die Areale, die später für das Sprechen gebraucht werden, schon lange vorher "warmlaufen". Immer wenn das Kind Sprachlaute hört, feuern diese Sprechareale gleich mit - selbst wenn es Monate dauert, bis das Kind tatsächlich sein erstes Wort äußert." Lesen Sie hier weiter über Sprechtraining.....

Hörtherapie von Kjeld Johansen

"Überall in Dänemark (aber auch in anderen europäischen Ländern) ist man im vollen Gange, Einsparungen in Schulen vorzunehmen, die Schüler mit besonderem Förderbedarf unterrichten. Dies geschieht trotz der gleichzeitig festgestellten Tatsache, dass die Anzahl der Schüler mit besonderem Förderbedarf steigt. Dabei handelt es sich um Schüler mit Diagnosen wie Legasthenie, ADHD, Asperger, autismusähnliche Störungsbilder etc." Lesen Sie hier weiter über Hörtraining.....

Kjeld Johansen: "Hören und Lernen"

"Die Behauptung, dass das Hörvermögen eines Kindes für den Lernprozess von grundlegender Bedeutung ist, überrascht wenig. Dass jedoch bereits geringe Hörverminderungen sich auf viele Verhaltensaspekte auswirken können, ist vielleicht weniger bekannt ebenso wie die Tatsache, dass Abweichungen von der optimalen Hörkurve bei Kindern und Erwachsenen gefunden werden, deren Probleme die ganze Bandbreite von Diagnosen abdecken wie Legasthenie, ADHS, Autismus, Depression und Schizophrenie."

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Kjeld Johansen: "Hörprobleme, Zentrale Hörverarbeitungsprobleme, Sprachstörungen und Hörtraining"

"Wissenschaftler mehrerer Diszipline (Erziehung, Psychologie, Sprechen und Sprache) sind übereinstimmend der Auffassung, dass die Hälfte der Population mit spezifischen Leseschwierigkeiten dieses Problem geerbt haben. Doch was mag die Ursache des Problems bei der anderen Hälfte sein? Wir wissen inzwischen, dass die Mehrzahl der Personen mit spezifischen Leseschwierigkeiten (Legasthenie) – mit oder ohne Vorkommen des Problems in der Familie – spezifische phonologische / phonemische Schwierigkeiten mit der Wahrnehmung und Produktion von Sprache hatten."

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Kjeld Johansen: "Buchstabenkinder"

"Seit etwas mehr als hundert Jahren sind Kinder und Erwachsene mit Schwierigkeiten, geschriebene Buchstaben (Grapheme) mit dem Lautsystem der Sprache (Morpheme) in Übereinstimmung zu bringen, thematisiert und beschrieben worden. 1887 führte ein deutscher Ohrenarzt die Bezeichnung „Legasthenie“ ein, um den Verlust der Lesefertigkeit, verursacht durch eine Hirnschädigung oder durch Krankheit, zu beschreiben. Bereits 1895 und 1896 schrieben zwei englische Ärzte, James Hinshelwood und W.Pringel Morgan, über angeborene Wortblindheit. (Das war im gleichen Jahr, in dem Marconi die Radiotelegraphie erfand und zwei Jahre bevor Valdemar Poulsen das Patent für sein Tonbandgerät erhielt)."

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Kjeld Johansen: "Wo sind die Beweise?"

"Diese Frage stellt sich oft, wenn die Auswirkung nonverbaler Stimulation (Klang-/Musiktherapie) diskutiert wird. Es gibt Beweise! Zwar ganz sicher nicht viele, weil Sprachwissenschaftler sich im allgemeinen dagegen wehren, Untersuchungen über Klang-/Musiktherapie durchzuführen, da der Gedanke an etwas anderes als sprachliche Stimulation bei Sprachschwierigkeiten gegen deren „Überzeugung“ verstößt. Aus Mangel an Beweisen muss man sich an Indizien halten. Von denen gibt es zum Ausgleich viele, allerdings sind sie nicht von Sprachwissenschaftlern, sondern von Musikwissenschaftlern erbracht."

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